Nach Beschwerden Hunderter Nutzer: Microsoft räumt erneut Probleme mit Windows-Update ein

Nutzer von Windows 10 kennen die leidige Geschichte: Beinahe jedes größere Update führt in irgendeiner Form zu Problemen. So auch das letzte große Update im Mai - dessen Bugs hätten nun mit einem kleineren Update Ende August behoben werden sollen. Zahlreiche Nutzer haben nach diesem über eine hohe CPU-Auslastung geklagt. Mittlerweile räumt auch Microsoft den gravierenden Fehler ein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Bug loswerden.

Windows-Updates sind das A und O für ein sicheres System mit aktuellen Features. Doch nur allzu oft läuft nach der Installation etwas schief. Das passiert vor allem bei großen Updates wie dem Mai Update auf Windows 10 Version 1903, aber auch beim aktuellen August-Patchday. Die letzten Sicherheits-Patches legen Programme und Skripte lahm, die Visual Basic nutzen.

Wegen dieser beiden fehlerhaften Versionen kam am 21. August ein außerplanmäßiges Update. Aber auch in diesem kumulativen Update mit der Nummer KB4512941 ist ein gravierender Bug aufgetaucht. Viele Nutzer beklagten, dass Cortana bis zu 44 Prozent der CPU belege - das legt so manchen PC schnell lahm. Besonders brisant: Trotz vorheriger Beschwerden durch Insider, die diese Version bereits vorab getestet hatten, stufte Microsoft das Update als fehlerlos ein. Mittlerweile räumten sie den Bug auf Twitter ein. Doch glücklicherweise gibt es einen einfachen Hack, der den Fehlerzumindest zeitweise beseitigt.

Cortana frisst CPU? Suche kaputt? Das hilft

Den Bug erleben wohl nur Nutzer, die Bing auf ihrem Rechner deaktiviert haben. Dann kann es dazu kommen, dass Cortana unüblich viel CPU belegt und zudem die Desktop-Suche nicht mehr funktioniert. Mit einem Registry-Tweak lässt sich Bing temporär wieder aktivieren und Cortana komplett deaktivieren. Damit funktioniert erstens die Desktopsuche wieder und zweitens wird die Windows-Assistentin daran gehindert, weiter unnötig viel CPU zu belegen. Das ist zwar keine dauerhafte Lösung, doch bis Microsoft einen Bugfix bringt, können betroffene Nutzer so ungestört weiter ihre PCs benutzen. Nach der Installation der Registry-Änderung muss der PC lediglich neu gestartet werden und schon sollte die Suche wieder funktionieren.

Das kumulative Update sollte neben dem Problem mit Visual Basic auch diverse schon länger bestehende Bugs in der Windows-10-Version 1903 beheben. So wurde der hartnäckige Fehler beseitigt, der das neue Sandbox-Feature unbrauchbar macht. Nutzer, die bei Remotedesktop-Sitzungen regelmäßig schwarze Bildschirme erleben mussten, hatten damit ebenfalls einen Bugfix erhalten.

Windows Update: Windows mit Update-Pack aktualisieren

Für Ihr Windows Update stellen wir Ihnen immer die aktuellsten Update-Packs für Windows 7, 8.1 und Windows 10 zur Verfügung. Wählen Sie in der Tabelle Ihre Betriebssystem-Version aus und laden Sie sich das entsprechende CHIP Update Pack herunter. Für die Zusammenstellung des Update-Packs nutzt CHIP das Tool WSUS Offline Update.

Alternativ: So updaten Sie per Windows-Update-Funktion

Neues Windows-Update - neuer Laptop?

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