OnePlus 7 im Detail angeschaut: Kleine, aber feine Änderungen

Das OnePlus 7 ist in der GIGA-Redaktion angekommen. Bevor wir den neuesten Streich aus dem Hause OnePlus auf Herz und Nieren prüfen, schauen wir uns das Design des Top-Smartphones im Detail an. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es kleine, aber feine Änderungen. 

OnePlus 7: Erstmals zwei Varianten

Mit der nominell 7. Generation seines Flaggschiff-Smartphones hat OnePlus erstmals zwei Varianten vorgestellt. Das reguläre OnePlus 7 wird von einem teilweise deutlich besser ausgestatteten Pro-Modell flankiert.

Auf dem Rücken besitzt das OnePlus 7 eine Dual-Kamera – genau wie auch der Vorgänger, das OnePlus 6T. Eine kleine, aber feine Änderung ist die Integration des Blitzlichts ins Kameramodul. Beim OnePlus 6T war der Kamerablitz noch unter dem Bildsensor verbaut und zudem oval statt rund. Ebenfalls auf der Rückseite untergebracht: das OnePlus-Logo.

Der mechanische Alert-Slider ist nicht nur bei OnePlus-Fans beliebt, sondern hat sich auch zu einem Markenzeichen des chinesischen Konzerns entwickelt. Ähnlich wie beim iPhone erlaubt der Slider das manuelle Umschalten von Lautlos, Vibrieren und Klingelton – schnell und praktisch mit nur einem Handgriff. Warum andere Android-Hersteller dieses sinnvolle Feature nicht ebenfalls übernehmen, bleibt uns ein Rätsel.

Denn auch der „Notch“, also der Einschnitt im Display, feiert im OnePlus 7 ein Comeback. Das hat auch einen Grund, denn irgendwo muss die 16-MP-Frontkamera ja hin. Im Gegensatz zum Pro-Modell besitzt die Standardausführung nämlich keine Pop-up-Kamera.

Auf einen Kopfhöreranschluss muss das OnePlus 7 verzichten. Zwar gab es im Vorfeld der Präsentation Gerüchte, wonach OnePlus nach dem 6T die Klinkenbuchse wieder zurückholen könnte, doch die haben sich bekanntlich als falsch herausgestellt. An der Unterseite finden sich lediglich Aussparungen für USB-C-Anschluss, Mikrofon und Lautsprecher.

Lange mussten OnePlus-Fans warten, doch das OnePlus 7 und OnePlus 7 Pro haben sie endlich bekommen: Stereo-Lautsprecher! Der erste Speaker findet sich an der Unterseite des Geräts, der zweite über dem Notch am oberen Gehäuserand.

rotz der stattlichen Displaydiagonale von 6,4 Zoll macht das OnePlus 7 keinen allzu wuchtigen Eindruck – und das dürfte den schmalen Gehäuserändern geschuldet sein. Das Verhältnis von Gehäuse zu Bildschirm liegt bei guten 85,5 Prozent. Und was bietet das OnePlus 7 abseits der Hardware? 

Einer der größten Stärken von OnePlus ist die aufgeräumte Software OxygenOS. In Version 9, hier im Bild der App-Drawer zu sehen, dient Android 9 Pie als Unterbau. Im Vergleich zu anderen Oberflächen, etwa Samsungs One UI oder Huaweis EMUI, legt OnePlus beim OxygenOS viel wert auf einen schnörkellosen Minimalismus, der das Wesentliche in den Vordergrund rückt. Optisch orientiert man sich an Stock-Android.