Windows 10 verdoppelt Speicherverbrauch: Microsoft verschärft Systemvoraussetzungen

Schlechte Nachrichten für Nutzer, bei denen Speicherplatz knapp ist: Microsoft verschärft beim Windows 10 Mai 2019 Update die Hardware-Anforderungen und fordert mindestens 32 GByte freien Speicherplatz. Im Vergleich zu früheren Versionen ist das eine Verdopplung.

Bisher geht Windows 10 nicht gerade verschwenderisch mit Hardware-Ressourcen um. Im Gegenteil, auch ältere Systeme aus der Windows 7 Ära laufen in den meisten Fällen auch noch mit Windows 10. Doch beim Windows 10 Mai 2019 Update, auch bekannt als Windows 10 Version 1903, erhöht Microsoft die Hardware-Anforderungen. Wie in einem Support-Dokumentzu lesen ist, sind ab dem Mai Update mindestens 32 GByte freier Speicherplatz nötig.

Windows 10: Verdopplung des Speicherbedarfs

Bisher war es so, dass Microsoft für die 32 und 64 Bit Varianten von Windows 10 unterschiedlich viel freien Speicherplatz für die Installation gefordert hat. Mindestvoraussetzung waren bei einem 32 Bit Windows 10 bisher nur 16 GByte freier Speicherplatz. Wer wie die meisten Nutzer eine 64 Bit Version von Windows 10 an den Start bringen wollte, konnte das mit 20 GByte freiem Festplatten- oder SSD-Speicher tun. Der Schwenk hin zu 32 GByte verdoppelt die Speicher-Anforderungen für 32 Bit Nutzer.

Installation scheitert bei zu wenig Speicherplatz

Für viele Nutzer dürften 32 GByte freier Speicherplatz ein Klacks sein, doch speziell bei günstigen Notebooks kann man schnell in Probleme laufen. Der Grund: Das Windows 10 Mai 2019 Update verweigert die Installation, wenn man nicht genügend freien Speicherplatz hat. Hier hilft es, die Datenträgerbereinigung oder die eingebaute Speicheroptimierung anzuwerfen. Auch Tools wie BleachBit oder TreeSize Free helfen beim Freimachen von Speicherplatz.