Nach langem Rätselraten in der Gerüchteküche hat Samsung mittlerweile die offizielle Vorstellung des Galaxy S10 auf den 20. Februar datiert. Unterdessen wurde in einem Beitrag zur neuen Benutzeroberfläche offenbar bereits das Front-Design des Smartphone-Flaggschiffs bestätigt.
Lange Zeit wurde vermutet, dass Samsung das Galaxy S10 beziehungsweise die angeblich drei geplanten Modelle des neuen High-End-Smartphones im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) zwischen dem 25. und 28. Februar vorstellen wird, nun geschieht dies aber schon ein paar Tage eher: Der "Unpacked"-Event soll am 20. Februar um 20 Uhr deutscher Zeit in San Francisco stattfinden.
Galaxy S10: Sieht so die Voderseite aus?
In einem hauseigenen Beitrag zur neuen Benutzeroberfläche "One UI" für alle Samsung-Smartphones war unterdessen vorübergehend ein Schaubild zu sehen, dass die als "Loch" ins Display integrierte Frontkamera zu bestätigen scheint. Mittlerweile hat Samsung die Abbildungen jedoch gegen Exemplare ohne sichtbare Frontkamera ausgetauscht und zudem auch die Ränder des abgebildeten Smartphone-Modells dicker gemacht, wie gsmarena.com berichtet. Dementsprechend bot die ursprüngliche Version womöglich auch einen recht genauen Ausblick auf das Verhältnis von Display zu Gehäuse.
Galaxy S10: Die bisher vermuteten Eckdaten
Die Standard-Version des Galaxy S10 soll angeblich über einen 6,1-Zoll-Bildschirm verfügen, während das Plus-Modell auf eine Bildschirmdiagonale von 6,4 Zoll setzt und die designierte "Lite-Version" auf 5,8 Zoll kommen soll. Im Bildschirm integriert soll sich neben der Frontkamera auch der Fingerabdrucksensor befinden, was bei Samsung neu ist, aber andere Hersteller vereinzelt bereits implementiert haben. Für ein vermeintlich viertes Topmodell waren bereits bis zu sechs Kameras im Gespräch (zwei vorne, vier hinten).
In Sachen Biometrie wird derweil noch erwartet, dass die Iris-Scanning-Funktion zu Gunsten einer neuen Version von Face Unlock ersetzt wird. Neben einem USB-Typ-C-Anschluss soll darüber hinaus auch weiterhin eine 3,5-mm-Klinkenbuchse verbaut sein. Für ausreichend Rechenleistung soll unterdessen je nach Markt entweder der Qualcomm Snapdragon 8150 oder Samsungs hauseigener Exynos 9820 als System-on-a-Chip sorgen, gepaart mit 6 oder 8 GByte RAM - oder Gerüchten zufolge auch 12 GByte RAM und bis zu 1 TByte Speicherplatz.