Nach langem Warten äußert sich Sony jetzt offiziell zu den Preisen sowie zum Release-Datum der PlayStation 5 und ihrer Digital Edition. Ebenfalls verkündet der japanische Hersteller, ab wann Spieler die neue PS5-Konsole in Deutschland vorbestellen können. Los geht es im November.
Gute Nachrichten für PlayStation-Fans: Sony nutzte den heutigen PS5 Showcase, um über einen konkreten Launch-Termin der PlayStation 5 zu sprechen. Ab dem 19. November wird die Next-Gen-Konsole weltweit verkauft. Vorbestellungen werden bereits ab dem morgigen 17. September möglich sein. Preislich schlägt die PlayStation 5 inklusive 4K-Blu-ray-Laufwerk mit 499,99 Euro zu Buche. Für die laufwerklose PS5 Digital Edition werden 399,99 Euro fällig. Im Vergleich dazu wird Microsoft die neue Xbox Series X zum gleichen Preis von 499,99 Euro anbieten und mit der deutlich schwächeren Xbox Series S bereits für 299,99 Euro starten.
Technisch zeigt sich die PS5 mit Zen-2-Prozessoren und RDNA-2-Grafikeinheiten von AMD. Damit erreicht die Konsole eine theoretische Leistung von 10,28 TFLOPS. Mit an Bord sind zudem 16 GB GDDR6-Speicher und eine schnelle, 825 GB große NVMe-SSD mit Transferraten zwischen 5,5 bis 9,0 GB/s. Letztere kann über einen zusätzlichen M.2-Slot um ein zweites Solid State Drive erweitert werden, eine entsprechende Kompatibilität mit der PlayStation 5 vorausgesetzt. Sony verspricht mit dieser Hardware ein stabiles 60-FPS-Gaming in zeitgemäßer 4K-Auflösung samt hardwarebeschleunigtem Raytracing und Leistungsreserven bis hin zu Bildwiederholraten mit 120 FPS.
Microsoft hat die stärkere Hardware und den Game Pass im Gepäck
Microsoft hingegen erreicht mit dem Flaggschiff Xbox Series X, das mit ähnlicher AMD-Hardware ausgestattet ist, eine Grafikleistung von bis zu 12,15 TFLOPS. Dafür arbeitet die 1-TB-SSD "nur" mit maximal 4,8 GB/s. Eine Erweiterung der Kapazität ist über proprietäre SSD-Erweiterungskarten möglich, die unter anderem von Seagate angeboten werden sollen. Alternativ steht der Weg hin zu einer externen USB-3.0-Festplatte offen. Die günstige, laufwerklose Digital-Konsole in Form der Xbox Series S bringt hingegen nur 4 TFLOPS aufs Parkett und Spiele mit maximal 1440p-Auflösung auf den Fernseher.
Während sich die PS5 und Xbox Series X technisch nur geringfügig unterscheiden, sieht sich Sony in Hinsicht auf kommende Exklusivtitel im Vorteil. Microsoft kämpft mit der Spiele-Flatrate Xbox Game Pass und einer ausgeprägten Abwärtskompatibilität um die Gunst der Gamer. Die Redmonder haben allerdings auch bekannte Marken wie Halo, Gears und Forza auf ihrer Seite. Multi-Plattform-Titel wie die Call of Duty- oder Assassin's Creed-Reihe könnten zudem am Ende mit einer besseren Grafik auf der neuen Xbox erscheinen, während die PlayStation 5 schnellere Ladezeiten bietet.