Der Geräte-Manager ist allen Windows-Nutzern ein Begriff, die sich etwas tiefer mit dem Betriebssystem beschäftigen. Doch wie die Systemsteuerung hat auch der Geräte-Manager ein Ablaufdatum und soll zugunsten der "modernen" Einstellungen verschwinden.
Geräte-Manager und Systemsteuerung sind allerdings Überbleibsel aus der Ära vor Windows 10 bzw. Windows 8 und die Redmonder versuchen seit bereits einer ganzen Weile, die einzelnen Funktionalitäten in Richtung der neuen Einstellungen zu migrieren. Dieser Prozess ist langwierig und verärgert auch so manchen traditionsbewussten Nutzer, letzteres gilt wohl auch für die jüngste Entscheidung des Redmonder Konzerns.
Denn laut einem Bericht von Windows Latest ist es seit Build 19041.423 für Windows 10 Version 2004 nicht mehr möglich, über den Geräte-Manager direkt über das Internet Treiber zu aktualisieren. Das war bereits Ende Juli erstmals entdeckt worden, wurde nun aber bestätigt. Das Aktualisieren von Treibern auf diese Weise dürften viele dem Weg über Windows Update bevorzugen, da letzteres mitunter ziemlich langsam sein kann.
Nicht weg, nur woanders
Der Weg über den Geräte-Manager ist bewährt, bisher konnte man einerseits den Computer nach lokalen Treiber-Dateien durchsuchen, andererseits automatisch im Internet bzw. auf den Microsoft-Servern nach Aktualisierungen suchen. Letzteres ist zwar nach wie vor möglich, erfordert aber den Umweg über die Einstellungs-App. Genauer gesagt findet man das Feature nun in Windows Update unter "Optionale Updates anzeigen" und dann "Treiber-Updates".
Allzu dramatisch ist diese Änderung aber unter dem Strich wohl nicht. Denn in der Regel muss man eine manuelle Treiber-Suche selten bis nie durchführen. Betroffen sind zudem allenfalls langjährige Profi-Nutzer, sie werden sich wohl etwas umstellen müssen. Allerdings sind manuelle Treiber-Updates selbst für Experten wohl nicht an der Tagesordnung und nur dann notwendig, wenn es Probleme gibt.