So passen Sie Ihre Fritzbox den eigenen Wünschen an

Letztlich ist eine Fritzbox auch nur ein Computer mit Linux-Betriebssystem. Deswegen können an ihr individuelle Einstellungen vorgenommen und versteckte Funktionen genutzt werden.

Die Menge an verfügbaren Funktionen ist seit Fritz-OS 6.30 kontinuierlich zurückgegangen. Beispielsweise ist die Aktivierung eines Telnet-Zugangs nicht mehr möglich. AVM erklärt diesen Schritt damit, dass die Sicherheit durch diese Maßnahme erhöht wurde. Viele Nutzer und Bastler sind jedoch verärgert, weil sie nunmehr keine Anpassungen und Erweiterungen der Fritzbox und des Betriebssystems via Telnet vornehmen können. Dieses Problem lässt sich mit einem Firmware-Mod lösen. Hier können im Dateisystem der Fritzbox gezielt Änderungen vorgenommen werden.

Hierfür muss zunächst "Modfs" entpackt werden. Nach erfolgten Änderungen wird diese modifizierte Firmware wieder auf die Fritzbox gespielt. Ein großer Vorteil ist, dass trotz der Anpassungen die originale Firmware erhalten bleibt. Nutzer können beim Neustart des Routers wählen, mit welcher Version sie arbeiten wollen. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist aber, dass der Flash-Speicher der Fritzbox genügend Platz für beide Versionen bietet. Das ist aktuell nur bei der Fritzbox 7490 gegeben. Für andere Versionen muss ein USB-Stick verwendet werden. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung bezieht sich daher auf die Fritzbox 7490.

Die beschriebenen Tools sind aber nur mit bestimmten Firmware-Tools kompatibel:
Schritt:

Um das Modfs-Paket auf die Fritzbox zu bekommen, ist das Tool "Busybox" sehr hilfreich. Dieses lässt sich wiederum per modfs-Starter nutzen. Dieser bietet eine Web-Shell für die Fritzbox, mit der Busybox aktiviert werden kann. Beim Download liegt der modfs-Starter als tar-Datei vor und kann entsprechend leicht auf die Fritzbox übertragen werden.