Happy Hacking Keyboard: Kult-Tastatur aus den 90ern kriegt Neuauflage

Darf es etwas weniger sein? Wer diese Frage in Bezug auf seine Tastatur mit Ja beantwortet, der bekommt jetzt von Fujitsu ein passendes Produkt geboten. Mit den Happy Hacking Keyboard Revision 3 legt das Unterneh­men einen Kultklassiker der 90er neu auf.

Wer es gerne Retro mag, bekommt von Fujitsu die volle 60%-Portion

Vor drei Jahrzehnten waren Farben wie Space Grey in der IT noch in weiter Ferne, Computer und das passende Zubehör kleideten sich fast ausschließlich in Plastik mit der Optik einer angegrauten Eierschale. Kein Wunder also, dass bei dem Anblick dieser unvergesslichen Farbgebung sofort echte Retro-Gefühle aufkommen. Genau hier setzt Fujitsu mit der dritten Neuauflage seines Happy Hacking Keyboard an. Neben der gewohnt alten Optik bringt das Keyboard aber auch noch einige andere Eigenschaften mit, die an alte Zeiten erinnern.

Wie auf der Elektronikmesse CES 2020 zu sehen ist, setzt die neue Generation des Happy Hacking Keyboard auf die Werte, die es in den 90er Jahren zu einem Kult-Eingabegerät gemacht hatten. Dazu zählt laut t3n unter anderem, dass hier das fast ausgestorbene Unix-Layout zum Einsatz kommt und nicht die heute allgegenwärtige Anordnung nach ASCII-Standard. Dazu erwartet Nutzer ein Keyboard im 60-Prozent-Design, das komplett auf Nummernblock, F-Tasten und Pfeiltasten verzichtet.

Oldschool mit neuen Anschlüssen

Eine komplette Abkehr von alten Standards vollzieht Fujitsu dagegen in Sachen Konnektivität. Das Happy Hacking Keyboard Revision 3 wird unter anderem in einer Version mit Bluetooth angeboten werden - die HHKB Pro 3 Hybrid kommt dafür mit auswechselbaren Batterien und ohne fest verbauten Akku. Dazu gesellt sich noch die Variante HHKB Pro 3 Classic, die per USB-C-Anschluss findet.

Für das echte Retro-Gefühl ist dann aber auch ein richtig tiefer Griff in den Geldbeutel notwendig. Für HHKB Pro 3 Classic ruft Fujitsu 190 US-Dollar auf, will man die Version mit Bluetooth erwerben, muss man dafür einen Aufpreis von rund 40 Dollar bezahlen. Aktuell werden die Keyboards über den internationalen Online-Shop angeboten, da die zweite Auflage aber auch bei Amazon zu haben ist, könnte Revision 3 auch bald bei deutschen Händlern auftauchen.