Anderswo gibt es auch gute Möglichkeiten: Mehr CPU, viel mehr RAM, weitere Anschlüsse - der Raspberry Pi ist nicht das einzige Modell auf dem Markt.
Mit der Raspberry Pi hat alles angefangen, daran dürfte niemand zweifeln. Und vor allem Arduino hatte einen Vorteil durch das plötzliche Interesse. Dennoch sind die beiden bekanntesten Marken noch lange nicht die einzigen Single Board Computer (SBC), die im Handel zu haben sind.
Hier die besten Raspberry-Pi-Alternativen:
BeagleBoard
Wie das Cubieboard und das RIoTboard ist das BeagleBoard Open Hardware. Einerseits heißt das, dass jedermann es herstellen dürfte, andererseits aber auch, dass es in technischer Hinsicht sehr gut dokumentiert ist. BeagleBoard verfügt nur über recht wenige Anschlüsse und arbeitet mit einem ARM-Cortex-A8-Kern mit 720 MHz sowie einem kargen 256 MB Arbeitsspeicher. Immerhin ist der einzige USB-Port als OTG angelegt und Audio-in sollte erwähnt werden. Für normale Hobby-User ist das Original BeagleBoard vor allem durch das Fehlen eines Netzwerkanschlusses nur begrenzt interessant.
Es gibt eine ganze Reihe von Alternativen. Wir präsentieren Ihnen in unserem Artikel ganz kompakt einige interessante Boards und deren Verwendungsmöglichkeiten. Schon vorab: Dank guter Endnutzerdokumentation und etlicher vorkonfigurierter Images lässt sich der Raspi auch ohne Vorkenntnisse als preiswerte Hardware für Projekte wie einen Medienserver einsetzen. Ähnliches können die hier vorgestellten Systeme nicht leisten. In erster Linie dürften Produkte wie der Intel Edison für Entwickler von Interesse sein. Dagegen könnte ein Cubieboard selbst einen kompletten Office-Rechner ersetzen.